CHRONIK AUSSTELLUNGEN

 

Erich Hauser hatte kaum Vorbilder - ein synoptischer Versuch

 

Eröffnung: Sonntag, 29. Mai 2011, 16.00 Uhr

Dauer der Ausstellung: 29. Mai bis 31. Juli 2011

Altes Salinengebäude

 

Beginnend mit dem Zeitalter neu gewonnener künstlerischer Freiheiten entwickelt sich in den fünfziger Jahren des 20. Jahrhunderts eine ganze Reihe an Künstlerbünden, die vielfach als Selbsthilfegruppen organisiert sind. Zu den Initiatoren solcher Umtriebigkeiten gehört der junge Erich Hauser aus Schramberg. Diesen Gruppen zugesellt waren der Bildhauer Andreas Urteil sowie Ansgar Dreher, besser bekannt als späterer Hauser-Biograph, jener legendäre Pater Ansgar, kunstsinniger Benediktinermönch aus Beuron. Wenige Jahre später, in den frühen sechziger Jahren, befindet sich Hauser wiederum Meilensteine auf dem Weg zu neuen Ufern: Otto Herbert Hajek, seinerzeit unbestreitbar einer der bekanntesten Bildhauerpersönlichkeiten, hatte, gemeinsam mit Gerlinde Beck die Entwicklung Hausers mitbeeinflusst und vorangetrieben. 

 

1969 krönte Hauser auf der Biennale von São Paulo seine Ausstellungstätigkeit mit dem großen Preis. Der ehrgeizige Aufbau von Forum Kunst Rottweil beginnt in den siebziger Jahren. Bei den jungen Künstlern dieser Zeit steht Ansgar Nierhoff als eloquenter Mitstreiter auf den vorderen Plätzen, bei den älteren Anton Hiller, den er besonders schätzt. Gerade einmal im vierten Lebensjahrzehnt war Hauser inzwischen angekommen, ein Künstler, der sich niemals um Vorbilder bemüht hat. Im Gegenteil: Der selbstbewusste Furor verstand es, sich gegen jegliche „Kollegen-Duselei“ mit Erfolg zur Wehr zu setzen. Eine Ausnahme bildete  Norbert Kricke.

 

In der von Gerhard Breinlinger kuratierten Ausstellung sind Zeichnungen und Skulpturen aus den 50er und 60er Jahren von Pater Ansgar, Gerlinde Beck, Otto Herbert Hajek, Erich Hauser, Anton Hiller, Norbert Kricke, Ansgar Nierhoff und Andreas Urteil zu sehen.

 

Öffnungszeiten

Mi und Do 9.00 bis 13.00 Uhr und 14.00 bis 17.00 Uhr sowie nach telefonischer Voranmeldung

 

 

 

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Erich Hauser, 1956/58, Eisen, 31 x 25 x 15 cm

 

 

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Anton Hiller, 1965, Bronze, 77 x 23 x 21 cm

 

 

 

Kunsthalle Weishaupt/Ulmer Museum 

IM DIALOG – Erich Hauser zum Achtzigsten

Eröffnung: Sonntag, 9. Mai 2010, 11.00 Uhr

Ausstellungsdauer: 

Kunsthalle Weishaupt, Ulm, 9. Mai bis 26. September 2010

Ulmer Museum, 9. Mai bis 4. Juli 2010

Aus Anlass des 80. Geburtstages präsentieren die Kunsthalle Weishaupt, das Ulmer Museum und die Kunststiftung Erich Hauser eine umfassende Ausstellung mit Werken Erich Hausers aus den 1960er- bis 1980er-Jahren im Dialog mit Künstlerkolleginnen und -kollegen wie Josef Albers, Lucio Fontana, Gotthard Graubner, Ellsworth Kelly, Bridget Riley, Emil Schumacher und Karl Otto Götz.

Die hohen Räume der Kunsthalle Weishaupt bieten den idealen Rahmen für die großformatigen Skulpturen Hausers. Darunter finden sich Hauptwerke wie »Säulenwand 30/69«, die 1969 auf der X. Biennale von São Paolo zu sehen war. Das Ulmer Museum konzentriert sich auf den Werkprozess. Zu sehen sind Zeichnungen und eine Auswahl der zahlreich erhaltenen Arbeitsmodelle. Kuratiert werden beide Ausstellungen von Jürgen Knubben. Es erscheint ein Katalog. 

 

www.kunsthallenweishaupt.de

www.museum.ulm.de

 

 

 

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Ausstellungsprojekt der Klasse Metall, Prof. Andrea Zaumseil, Burg Giebichenstein

Hochschule für Kunst und Design Halle/Saale

Skulpturenpark, Kunststiftung Erich Hauser

Eröffnung: Sonntag, 16. Mai 2010, 17.00 Uhr

Ausstellungsdauer: 16. Mai bis 26. September 2010

Öffnungszeiten: Mi und Do 9.00 bis 13.00 Uhr und 14.00 bis 17.00 Uhr

und an den offenen Sonntagen sowie nach telefonischer Voranmeldung

 

Das Handout zur Ausstellung (PDF) ->

 

 

Überdachte Momente

In den strukturschwachen Gebieten Ostdeutschlands ist die Leerstelle zum Alltag geworden.

Bekommen wir die Chance im schönen Süddeutschland im Skulpturenpark Erich Hausers klitzekleine Leerstellen zu besetzen, nehmen wir dies konzentriert in Angriff. »Wann wird die Bundesrepublik Deutschland überdacht?« – eine Frage, in der Nachwendezeit

formuliert, die in ihrer Zweideutigkeit eine unter einem Glasdach lebende witterungsgeschützte Gesellschaft assoziiert. Die leeren Fundamente im Skulpturenpark von Erich Hauser werden als regensichere Ausstellungsräume eingehaust und überdacht.

Kuratiert wird das Projekt von Michael Hahn.

 

 

 

 

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Der »andere« Erich Hauser

Eröffnung: Sonntag, 27. Juni 2010, 16.00 Uhr

Ausstellungsdauer: 27. Juni bis 26. September 2010

Altes Salinengebäude, Kunststiftung Erich Hauser

Öffnungszeiten:

Mi und Do 9.00 bis 13.00 und 14.00 bis 17.00 Uhr

und an den offenen Sonntagen sowie nach telefonischer Voranmeldung

Was nur wenigen bekannt sein dürfte: Erich Hauser hat sich zeitlebens neben seinem umfangreichen plastischen und grafischen Werk einem kunstgewerblich hochambitionierten Oeuvre gewidmet, das von großem handwerklichen Können und gestalterischem Sachverstand begleitet

war. Zahlreiche Design-Kreationen bezeugen seine unverkennbare

Urheberschaft. Er fühlte sich diesen Kreationen der »guten Form« in besonderer Weise verpflichtet, wovon die immense Vielfalt der von ihm geschaffenen Gebrauchsgegenstände zeugt. So gesehen sind sie Teil eines faszinierenden Gesamtkunstwerkes, das in vielfachen Facetten

spürbar ist. Kurator der Ausstellung ist Gerhard Breinlinger.

Anschließend laden wir zum Stiftungsfest ein.

 

 

 

 

 

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Kunst Raum Rottweil, Dominikanermuseum, Rottweil

»Hauser und Freunde« – Erich Hauser zum Achtzigsten

Eröffnung: Sonntag, 27. Juni 2010, 11.00 Uhr

Ausstellungsdauer: 27. Juni bis 15. Dezember 2010

Bereits früh entdeckte Erich Hauser den Werkstoff Edelstahl für sich und entwickelte jene Formensprache, die ihn bekannt machte. Sie ist geprägt durch Kühnheit und

aggressive Eleganz. Polierte Edelstahlflächen reflektieren das Licht und zugleich die

Idee des technoiden Zeitalters. Hauser war mehrmals auf der »documenta« in Kassel

vertreten und neben vielen Auszeichnungen gewann er den großen Preis der Biennale von São Paolo. Der Kunst Raum Rottweil zeigt Hauser im Dialog mit seinen Malerkollegen

Peter Brüning, Kurt Frank, Gerhard Hoehme, Edgar Hofschen, Georg Karl

Pfahler und Lothar Quinte.

 

www.rottweil.de

 

 

 

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Richard Jackson

Erich-Hauser-Preisträger 2010

Eröffnung: Samstag, 24. Juli 2010, 19.00 Uhr

Ausstellungsdauer: 24. Juli bis 26. September 2010

Werkstatthalle, Kunststiftung Erich Hauser

Öffnungszeiten:

Mi und Do 9.00 bis 13.00 und 14.00 bis 17.00 Uhr

Sa und So 13.00 bis 17.00 Uhr

sowie nach telefonischer Voranmeldung

Richard Jackson, geb. 1939 in Sacramento, erhält in diesem Jahr den Erich-Hauser-Preis. Er ist Maler und Installationskünstler, der gängige Erwartungen konterkariert. Seine mechanischen Malmaschinen haben dem bekennenden Kunstanarchisten den Ruf eines Künstlers eingebracht, der die Extreme bevorzugt. Heroische Geste verbindet er mit Slapstick, kalkuliertes Handeln mit Zufall, Hochkultur mit Trivialem. In Jacksons Arbeiten wird gespritzt, herumgeschleudert, gejagt und provoziert.

Im Rahmen seiner anlässlich der Preisvergabe stattfindenden Ausstellung werden Objekte und Installationen aus den letzten Jahren sowie die große, für die Ausstellung produzierte Skulptur »Big Pig« zu sehen sein. Es erscheint ein Katalog.

 

Weitere Informationen unter www.hauserwirth.com.

 

 

 

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Forum Kunst Rottweil

Thomas Rentmeister – Installation

Eröffnung: Samstag, 18. September 2010, 19.00 Uhr

Ausstellungsdauer: 18. September bis 31. Oktober 2010

Forum Kunst Rottweil, Rottweil

 

 

Thomas Rentmeister, geb. 1964, war im Jahr 1999 Werkstattpreisträger der Kunststiftung

Erich Hauser. Anlässlich des 80. Geburtstages lädt das Forum Kunst Rottweil, das Erich Hauser zusammen mit Künstlerkollegen 1970 gegründet hat, Thomas Rentmeister zu einer Ausstellung ein. Thomas Rentmeister, Professor an der Hochschule für bildende Künste Braunschweig, zählt international zu den wichtigsten Künstlern der Gegenwart.

Er bezeichnet sich selbst als »klassischen Bildhauer« mit dem Zusatz »vor dem Hintergrund

der Minimal Art«.

 

www.thomasrentmeister.de

www.ForumKunstRottweil.de

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