AKTUELLE VORTRÄGE

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Claude Wall, PAINTED – OVERPAINTED, 2007, Ponal, Pigmente, Transferschrift auf einem anonymen Ölgemälde ca 1960, 55 x 78 cm; Foto: Claude Wall

Mittwochs bei Hauser

KUNSTGESPRÄCHE 2020

  • 19.00 Uhr
  • Skulpturenpark oder Werkstatthalle

In unregelmäßiger Folge wird das Stiftungscafé auf dem Kunst-, Wohn- und Arbeitsareal von Erich Hauser mittwochs zu einem Treffpunkt und Gesprächsforum für Kunstinteressierte der Region. Vertreterinnen und Vertreter aus Kunst, Wissenschaft und Ausstellungspraxis sowie alle, die zu Kunst und Kultur spannende Positionen vertreten, sind zu Kurzstatements eingeladen, über die im Anschluss diskutiert wird.

 

Einladungskarte Kunstgespräche [PDF]

 

29. April 2020 > 15. Juli 2020, 19.00 Uhr im Skulpturenpark

 

Um Anmeldung wird gebeten.

 

Claude Wall, Künstler und Sammler

„Sonntagsmaler!“ Woher kommen sie? Wer sind sie?
Wohin gehen sie?

 

Aufgrund der Coronakrise musste das Mittwochsgespräch mit Claude Wall am 29. April abgesagt werden. Nun soll es nachgeholt und der Veranstaltungsort in den Skulpturenpark verlegt werden. Am Mittwoch, 15. Juli, 19.00 Uhr, widmet Claude Wall, Künstler und Sammler aus Stuttgart, seine Aufmerksamkeit dem „SONNTAGSMALER!“ und fragt: Woher kommt er? Wer ist er? Wohin geht er? Nicht nur den deutschen Sonntagsmaler hat Claude Wall im Blick sondern auch die europäischen und weltweiten Verwandten, Ahnen und Enkel. Es werden ihre Materialien, Motive, Stile und Signaturen diskutiert – auch anhand von Gemälden, die der Künstler im Rahmen des Gesprächs präsentieren wird.

 

Dieses teils verlachte teils doch gleichzeitig ziemlich unbekannte „Phänomen“ des „Sonntagsmalers“, der seinem Hobby nachgeht - sozusagen als Sonntagsvergnügen, soll mit allen Vor- und „NachUrteilen“ analysiert werden. Und „natürlich wartet da auch der Versuch, die eine und andere Antwort aufzudecken“, so der Künstler. 

 

Claude Wall, geboren 1951 in Eschweiler, 1969–74 Studium der Malerei an der Stuttgarter Kunstakademie. 1972–74 Studium bei Professor Paul Uwe Dreyer. 1980–1994 lebte und arbeitete er abwechselnd in Mailand und Stuttgart. 1984 Förderpreis für farbige Plastik des Kulturkreises im BDI. 1985 Second Ateliers Internationaux des Pays de Loire und Artist-in–residence an der University of Missouri, St. Louis. 1987–88 Paris – Stipendium des Landes Baden-Württemberg. 1988 Artiste-en-atelier au F.r.A.C. Bourgogne, Dijon. Der Künstler lebt und arbeitet in Stuttgart und Berlin.


9. September 2020 > abgesagt

Christoph Bauer, M.A., Direktor des Kunstmuseum Singen, fragt: „Und was machen wir jetzt? Zukunft im Kunstbetrieb.“
 
Kunstmuseen haben ein Janusgesicht. Zum einen sind sie eher
beharrend, ihren Objekten und „der“ Kunst verpflichtet, zum anderen müssen sie die Formen ihres Vermittelns beständig anpassen. Sie sind also der Vergangenheit wie der Zukunft verpflichtet. Im digitalen und globalen Wandel stehen die Museen
vor grundlegenden Transformationsprozessen
 

28. Oktober 2020 > abgesagt
„Gutes in der Region – Wie man die Kultur in das Bewusstsein bringt“
Ein Arbeitsgespräch zwischen Andreas Häfner, Innenraumgestalter, Cristina Streckfuß, Kuratorin und Kommunikationsexpertin und Anna-Maria Ehrmann-Schindlbeck, Leiterin der Galerie der Stadt Tuttlingen.

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Vorschau 2021

Der Vortrag findet im März 2021 statt.

 

Vortrag und Gespräch

Kunst und Verbrechen - Fälschern, betrügerischen Beratern und kleptokratischen Despoten auf der Spur

  • Konferenzraum
  • Stefan Koldehoff, Journalist, Kunstmarktexperte und Autor

Stefan Koldehoff spricht anhand ausgewählter Fälle und beispielhafter Figuren über die Verflechtungen von Kunst und kriminellen Machenschaften. Er liefert in seinem Vortrag eine fundierte Analyse, was sich am System Kunstmarkt und in den

Museen ändern müsste. Von dem Autorenduo Stefan Koldehoff und Tobias Timm, die sich auch intensiv mit dem Fall Beltracchi beschäftigt haben, ist gerade das Buch „Kunst und Verbrechen“ erschienen.

 

Weitere Informationen zu Publikationen von Stefan Koldehoff:

Verlag Galiani-Berlin →

Nimbus. Kunst und Bücher →